Pentest Portfolio
Was ist ein Pentest?
Ein Penetrationstest (kurz: Pentest) ist ein Sicherheitstest, bei dem Schwachstellen in IT-Systemen, Netzwerken oder Anwendungen identifiziert und ausgenutzt werden – wie es ein echter Angreifer tun würde. Bei einem Penetrationstest geht es nicht darum, unentdeckt zu bleiben, vielmehr ist es Ziel, möglichst viele Sicherheitslücken zu erkennen, bevor sie von Dritten ausgenutzt werden können.
Warum sind Pentests wichtig?
Penetrationstests decken technische Schwachstellen in Systemen, Anwendungen und Netzwerken auf – bevor es ein echter Angreifer tut. Sie ermöglichen:
- Die Identifikation von Sicherheitslücken
- Die Bewertung der Wirksamkeit bestehender Sicherheitsmechanismen
- Die Reduktion der Angriffsfläche
- Die Priorisierung von Maßnahmen zur Risikominderung
- Die Erfüllung regulatorischer Anforderungen
Wann sind Pentests sinnvoll?
- Bei der Einführung neuer Systeme oder Anwendungen
- Nach größeren Änderungen in der Infrastruktur
- Zur regelmäßigen Sicherheitsüberprüfung gemäß Compliance-Vorgaben
- Vor Audits oder Zertifizierungen
- Nach einem Sicherheitsvorfall zur Absicherung
Typische Bestandteile
- Reconnaissance & Scanning
Aufklärung und Identifikation verwendeter Technologien und Systeme - Vulnerability Analysis
Bewertung gefundener Informationen und Recherche nach Schwachstellen - Exploitation
Ausnutzung identifizierter Schwächen zur Bestätigung der Angreifbarkeit - Privilege Escalation & Lateral Movement
Erweiterung der Berechtigungen und Bewegung außerhalb der Applikation oder im Netzwerk (kontextabhängig) - Reporting & Recommendations Dokumentation der Findings inkl. Risikobewertung und Handlungsempfehlungen
Häufige Fragen zu Penetrationstests
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Die Kosten hängen vom Scope ab. Im Konfigurator sehen Sie Preise direkt online: Ein Webapplikations-Pentest beginnt ab 5.400 €, ein interner Infrastruktur-Pentest ab 6.750 €. Auf Basis Ihrer Konfiguration erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden ein individuelles Angebot von einem Pentester.
Ein automatisierter Scan erkennt bekannte Muster, kann aber keine Angriffsketten verfolgen, Logikfehler finden oder Kontext bewerten. Ein manueller Pentest geht tiefer: Er versucht Schwachstellen tatsächlich auszunutzen und bewertet, wie weit ein Angreifer wirklich kommen würde.
Je nach Scope typischerweise 3 bis 10 Werktage. Im Konfigurator oder Erstgespräch lässt sich das konkret abschätzen.
Ja. NIS-2 fordert regelmäßige Überprüfung technischer Sicherheitsmaßnahmen. Penetrationstests sind ein anerkanntes Mittel, um diese Anforderungen nachzuweisen. Mehr dazu in unserem NIS-2-Artikel.
Der Aufwand ist minimal: Test-Zugangsdaten und ggf. IP-Whitelisting für WAF oder GeoIP-Filter. Den Rest besprechen wir im Scoping-Termin.
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